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Geodäsie (DGK)

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BKG-Jahrestagung 2018: Geoinformationen in der Welt von morgen

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat am 29. Mai unter dem Motto „Digitalisieren – Vernetzen – Handeln: Geoinformationen in der Welt von morgen“ seine diesjährige Jahrestagung in Frankfurt am Main durchgeführt.

Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme beleuchtete und diskutierte das BKG die Relevanz von Geodaten im Kontext der Digitalisierung mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Für die digitale Gesellschaft sind Geoinformationen – Informationen mit Raumbezug – ein entscheidender Faktor. Sie sind die Grundlage für strategisches Planen, fundiertes Entscheiden und politisches Handeln und stellen eine elementare Voraussetzung für anstehende Innovationsprozesse in der Wirtschaft, der Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung dar.

Zum Veranstaltungsauftakt begrüßte BKG-Präsident Prof. Hansjörg Kutterer die geladenen Gäste: „Geoinformationen in der Welt von morgen sind durchgängig digital. Sie erschließen unterschiedlichste Themen und ermöglichen neuartige Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle. Nutzungshindernisse wie komplizierte Lizenzsysteme sind beseitigt.“ Anschließend verlas Dr. Michael Frehse, Leiter der Abteilung Heimat im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), sein Grußwort und stellte dabei essentielle Fragen, die es gilt, vor dem Hintergrund der Digitalisierung neu zu beantworten: „Wie können Informationen gewonnen, effektiv gesammelt und analysiert werden? Wie kann es gelingen, die wertvollen Informationen effizient für uns nutzbar zu machen? Wie sind die Informationen zu schützen?“

Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC) in Darmstadt, präsentierte „Highlights und Herausforderungen des ESA-Satellitenbetriebs“. Auf „Wetterdaten als bedeutsame Geodaten im Kontext des digitalen Wandels“ ging Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), ein. Mit Blick auf die stetig wachsenden Datenmengen und digitalen Prozesse betonte er: „Statt Daten zum Nutzer zu bringen, müssen wir den Nutzer zu den Daten bringen.“ Zu „Geodaten und Digitalisierung – Zwei wichtige Treiber in der Versicherungswirtschaft“ führte Andreas Siebert, Leiter „Geospatial Solutions“ der Versicherungsgesellschaft Munich RE, aus.

Den Abschluss bildeten eine Diskussionsrunde zwischen den Rednern und dem Auditorium sowie weitere intensive Gespräche während der BKG-Begleitausstellung.

Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):
Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (www.geodatenzentrum.de) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkg.bund.de.

 

Pressekontakt:

Dr. Anja Niederhöfer

Telefon: 069 6333 230

Fax: 069 6333 235

E-Mail: presse(at)bkg.bund.de

BKG engagiert sich am Tag der Geodäsie 2018

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) beteiligt sich erneut aktiv am bundesweiten Tag der Geodäsie, diesmal unter dem Motto: „Galileo – ein Vermessungssystem revolutioniert den Alltag“. Der zentrale Geodienstleister des Bundes informiert am Samstag, 9. Juni, von 12 Uhr bis 17 Uhr, auf dem Paulsplatz in Frankfurt am Main über seine Aufgaben und Projekte sowie die Aktivitäten im Bereich Galileo und beantwortet alle Fragen rund um das Berufsfeld Geodäsie.

Aus der heutigen Welt sind sie nicht mehr wegzudenken und im Alltag unverzichtbar: Geodaten – Daten mit Raumbezug. Koordinaten sagen uns, wo wir sind und wohin wir gehen. Was früher Karte, Kompass und ein ausgeprägtes Orientierungsvermögen erfordert hat, ist in der digitalen Welt für jedermann einfach zugänglich. Verschiedene Applikationen für Smartphones und Tablets veranschaulichen diesen Wandel in der Welt der Geodaten auf eindrucksvolle Weise. In zahlreichen Alltagssituationen kommt die Geodäsie zum Einsatz – aber was ist eigentlich Geodäsie und was hat das Vermessungswesen als Berufsfeld zu bieten?

Diese und weitere Fragen können interessierte Schüler, Schulabgänger, Berufseinsteiger und Bürger am Tag der Geodäsie den Experten vor Ort stellen. Die Veranstaltung dient dazu, die breite Öffentlichkeit über Aufgaben und Berufsfelder der Studiengänge Geodäsie und Geoinformation in Deutschland zu informieren und insbesondere das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den Themen zu wecken. Dabei ist es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten, Studienanfänger für den akademischen Berufsnachwuchs zu gewinnen. Die Einsatzmöglichkeiten der bereits heute stark nachgefragten Absolventen sind vielfältig und attraktiv.

Den bundesweiten Tag der Geodäsie planen die Universitäts- und Hochschulstandorte mit den Studiengängen Geodäsie und Geoinformation in Deutschland, die bundesweit im Ausschuss Geodäsie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (DGK) bzw. im Fachbereichstag Geoinformation, Vermessung und Kartographie organisiert sind. In diesem Jahr kooperiert das BKGmit der Frankfurt University of Applied Sciences. Offizieller Veranstalter ist der DVW e.V.(Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement).

Pressekontakt:

Frau Dr. Anja Niederhöfer"

Professoren mit Praxiserfahrung vermisst – Technikwissenschaften brauchen neue Berufungskriterien

"Technikwissenschaftliche Fächer brauchen eigene, adäquate Qualitätskriterien für die Bewertung von Forschungsleistungen und die Berufung von Professorinnen und Professoren. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften formuliert in einem heute veröffentlichten Positionspapier zehn Qualitätskriterien, die in einem breiten Meinungsbildungsprozess entstanden sind. Insbesondere sollen konkrete Entwicklungen und die Zusammenwirkung im Innovationssystem ebenso stark gewichtet werden wie Publikationslisten. In einer zweiten acatech POSITION fordert die Akademie mehr Berufungen von praxiserfahrenen Professorinnen und Professoren in den Technikwissenschaften." (acatech Presseinformation 26.4.2018)

Ausschreibung des Akademiepreises der Karl Thiemig-Stiftung

Der Akademiepreis der Karl Thiemig-Stiftung dient der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der BAdW. 

Die Einreichungsfrist für Nominierungen ist der 15. Juni 2018. Bitte verwenden Sie das beigefügte Formblatt für Ihren Vorschlag.

Abschluss des europäischen Horizons 2020 Projektes “European Gravity Field Service for Improved Emergency Management (EGSIEM)

Anfang 2018 wurde das europäische Horizons 2020 Projekt "European Gravity Field Service for Improved Emergency Management (EGSIEM)" abgeschlossen. Das Projekt hat die Grundlagen erarbeitet, um die zeitvariablen Schwerefeldlösungen der beteiligten Analysezentren in einer gewichteten Kombination zusammenzuführen und in nutzerfreundlichen Formaten zeitnah zur Verfügung zu stellen (http://www.egsiem.eu für nähere Informationen zu dem Projekt).

Die Aktivitäten sollen nun im Rahmen einer Working Group "International Combination Service for Time-variable Gravity Field Solutions (COST-G)" der Internationalen Association of Geodesy (IAG) nachhaltig fortgeführt werden. (J. Flury)

Markus Rothacher erhält die Vening Meinesz Medalie 2018

Markus Rothacher (Korrespondierendes Mitglied der DGK) erhielt während der EGU Konferenz die 2018 Vening Meinesz Medalie. Er erhält diese Auszeichnung für die Verbesserung des Verständnisses des Erdsystems durch seine bahnbrechende Arbeit, die Geometrie, Rotation und Gravitation mit geodätischen Weltraumbeobachtungen verband.

Zur EGU Pressemitteilung

19. Mai 2018 Start GRACE-FO

Am 19. Mai startet die GRACE-FO Mission. Weiteres können Sie hier erfahren: Launch of Grace Follow-On in Vandenberg/California.

Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Reinhard Dietrich (ehem. DGK-Vorsitzender)

Die Universidad Nacional de La Plata (UNLP), Argentinien, hat Seniorprofessor Reinhard Dietrich mit der Ehrendoktorwürde geehrt. Der Präsident der UNLP, Prof. Raul Perdomo, überreichte die Urkunde am 02. November 2017 in La Plata.

Seniorprofessor Reinhard Dietrich war bis September 2012 Professor für Theoretische und Physikalische Geodäsie an der TU Dresden. Prof. Raul Perdomo würdigte in der Laudatio seine Verdienste beim Ausbau der akademischen Beziehungen zwischen der UNLP und der TU Dresden. Er betonte, dass der "akademische Austausch zwischen beiden Institutionen seit 2002 bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der geodätischen Forschung ermöglicht hat". Als Beispiele nannte er die präzise Bestimmung von Krustendeformationen im südlichen Patagonien (Provinzen Tierra del Fuego (Feuerland) und Santa Cruz) sowie die Koordination geodätischer Forschung in der Antarktis.

(aus Pressemitteilung Horwath, M. u.a.)

16.05.2018, 22.00: Prof. Magel in der Fernsehreihe des BFS Dokthemen zum Thema Flächenfrass

Diese Sendung beinhaltet ein Interview mit Prof. Magel sowie seine Anhörung als Sachverständiger des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags. Das Thema dieser Anhörung war "Wirksame Instrumente zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in Bayern".

Zum ähnlichen Thema, hier eine Aufzeichnung für Radio Bayern 2 von 2017: br.de/s/2p0bNoa

Harald Schuh zum Mitglied der acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften berufen

"Harald Schuh, Direktor des Departments Geodäsie, ist jetzt auch Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Er und 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden auf der Mitgliederversammlung am 17. Oktober 2017 gewählt und haben ihre Wahl nun angenommen. Die Wahl ist zugleich eine Auszeichnung ihrer wissenschaftlichen Leistung und ein ehrenamtliches Mandat: Die von Bund und Ländern geförderte Akademie berät Politik und Gesellschaft in technologiebezogenen Fragen." (GFZ 2017)

BKG setzt INSPIRE-Initiative um (Klick für Pressemitteilung)

Mit dem 23. November 2017 hat INSPIRE, die Initiative der Europäischen Kommission zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur, einen wichtigen Meilenstein erreicht. Seit diesem Stichtag sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, ihre Geodaten der Themen von INSPIRE-Annex I konform und interoperabel zur Verfügung zu stellen. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat diese gesetzliche Vorgabe erfüllt und fristgerecht für die eigenen Geodatenprodukte umgesetzt.


Feierliche Einweihung der Onsala Zwillingsteleskope

Am 18. Mai 2017 wurden die neuen Onsala Zwillingsteleskope (Onsala Twin Telescopes, OTT) am Onsala Space Observatory (OSO) an der Schwedischen Westküste feierlich eingeweiht. Über 200 nationale und internationale Gäste nahmen bei strahlendem Sonnenschein und einer frischen Meeresbrise an den Feierlichkeiten teil.

Die beiden neuen Teleskope folgen dem Konzept der nächsten Generation VLBI für Geodäsie und Astrometrie, auch VGOS (VLBI Global Observing System) genannt. Sie haben Hauptreflektoren mit einem Durchmesser von 13.2 m, können mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 12°/s in Azimuth und 6°/s in Elevation verfahren werden.

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Geodäsie an einem neuen Universitätsstandort in Deutschland

Herr Priv. Doz. Dr. techn. Alexander Reiterer ist mit 1.4.2017 auf die W3 Professur „Monitoring von Großstrukturen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen worden. Damit ist die Geodäsie an einem neuen Universitätsstandort in Deutschland vertreten.

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TU München: Erasmus Mundus Förderung der EU für den Masterstudiengang "Cartography"

Die erneute Bewerbung der TU München für eine Erasmus Mundus Förderung der EU für den Masterstudiengang "Cartography" war erfolgreich. „Insgesamt wurden aus den 116 förderungswürdigen Bewerbungen, die bei der EU im Februar eingegangen sind, 38 für die Finanzierung ausgewählt und 4 auf eine Reserveliste gesetzt. Der Studiengang Cartography ist der einzige ausgewählte Studiengang, der in Deutschland koordiniert wird. Der Höchstbetrag der uns zur Verfügung stehenden Finanzierung beträgt 2.111.840 EUR, was 48 Erasmus Mundus Joint Master Degree Stipendien entspricht (12 EU + 36 non-EU). Der Studiengang wird wie in der bestehenden Form weitergeführt, als Kooperationsstudiengang der TU München mit der TU Wien, TU Dresden und der Universität Twente.“ (Meng 2017)


Zwei neue Leitfäden von Runder Tisch GIS e.V.

Gleich zwei neue Leitfäden des Runden Tisch GIS befinden sich aktuell in der Vorbereitung und werden noch in diesem Jahr erscheinen. Den Anfang macht im Juli anlässlich des Mobilen GIS-Forums eine komplett überarbeitete und ergänzte Version 3.0 des Leitfadens Mobile GIS. Zur Intergeo im September 2017 wird danach der gemeinsam mit dem DVW entwickelte Leitfaden „Geodäsie und BIM“ die Rolle von Geodaten und Geodäten beim Building Information Modeling (BIM) beleuchten.

Mehr Info: https://rundertischgis.de/aktuelles/newsletter/344-newsletter-2-2017.html


Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde

Die GeoUnion mit Vertretern des Fachinformationsdienstes Geowissenschaften der festen Erde (FID GEO) hat am 6. Februar die weitere Zusammenarbeit vereinbart . Die GeoUnion unterstützt die Aktivitäten des FID GEOs, der Beratung und Services zu den Themen "Elektronisches Publizieren", "Digitalisieren" sowie "Publikation von Forschungsdaten" für die geowissenschaftliche Community in Deutschland anbietet. Diese Angebote können die Sichtbarkeit unserer jeweiligen fachgesellschaftlichen Aktivitäten im digitalen Bereich deutlich steigern und zugleich unseren Mitgliedern sinnvolle und moderne Services für Ihre wissenschaftliche Arbeit bieten. Deshalb möchten wir Sie bitten, die Angebote in Ihren Gesellschaften in geeigneter Form zu bewerben, z.B. auf ihren Webseiten (News, Verlinkung) oder durch Nutzung interner Kommunikationskanäle zu den Mitgliedern. Nehmen Sie gern auch direkt Kontakt mit dem FID GEO auf, um gemeinsam über Maßnahmen zu sprechen, z.B. eine Einladung zu einer Gesellschafts-Veranstaltung, auf der der FID GEO seine Angebote vorstellt. Über die E-Mail Adresse info(at)fid-geo.de oder das Kontaktformular www.fidgeo.de/kontakt/ erreichen Sie den Projektkoordinator Norbert Pfurr an der SUB Göttingen sowie den Projektmitarbeiter Andreas Hübner am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam. Der Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt. Mehr Informationen auf den Webseiten: www.fidgeo.de.


Maius-Experiment

Das im Januar 2017 auf einer Sounding-Rakete in Kiruna durchgeführte Maius-Experiment (DLR-Förderung) ist ein wesentlicher Fortschritt der Quanteninertialsensorik für den Weltraum. (J. Flury, aus dem Hannoveraner SFB 1128 "Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren (geo-Q))


GRACE Follow On Mock Data Challenge

Die ersten Runden der internationalen "GRACE Follow On Mock Data Challenge" sind angelaufen: http://geoq.uni-hannover.de/mock  (J. Flury, aus dem Hannoveraner SFB 1128 "Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren (geo-Q))


Instandsetzung des historischen Helmert-Turmes

Eine Info-veranstaltung und Spendenaufruf fanden in Potsdam statt zur Instandsetzung des historischen Helmert-Turmes auf dem Telegrafenberg.  http://archiv.denkmalschutz.de/denkmale/aktuelle-projekte/helmertturm.html