Logo der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Geodäsie (DGK)

Menu

Aktuelle Meldungen, Entwicklung, Neues

Feierlich verabschiedet: Präsident Hansjörg Kutterer verlässt das BKG

Nach sieben Jahren Amtszeit ist Prof. Dr.-Ing. habil. Hansjörg Kutterer, Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG), heute am Hauptdienstsitz in Frankfurt am Main verabschiedet worden. Ab 1. Oktober wird Kutterer eine Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übernehmen und sich dort neuen Herausforderungen widmen.

Zum Veranstaltungsauftakt begrüßte Dr. Anja Niederhöfer, Leiterin der Stabsstelle im BKG, die geladenen Gäste aus Politik und verschiedensten Institutionen. Anschließend trug Prof. Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, sein Grußwort vor.

Auch der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats im BKG, Holger Jähnke, wandte sich mit persönlichen Worten an Kutterer und lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Gemeinsam haben wir viel erreicht!“ Im anschließenden Festvortrag widmete sich Univ.-Prof. Dr. phil. nat. Urs Hugentobler, Professor an der Technischen Universität München und Vorsitzender der Forschungsgruppe Satellitengeodäsie (FGS), dem Geodätischen Observatorium Wettzell als Hightechstätte im Bayerischen Wald zur Vermessung der Erde: „Die FGS betreibt das Geodätische Observatorium Wettzell und baut dieses im internationalen Zusammenspiel unter Nutzung der neuesten technologischen und methodischen Entwicklungen aus. Sie stellt über die wissenschaftlichen Dienste der International Association of Geodesy (IAG) hochwertige Messzeitreihen zur Verfügung, analysiert, kombiniert und interpretiert die Daten und entwickelt die entsprechenden methodisch-theoretischen Grundlagen als Beitrag zur geodätischen Erdsystemforschung weiter. Sie gestaltet dadurch die internationalen Aktivitäten und den wissenschaftlichen Fortschritt auf diesen Gebieten entscheidend mit.“     

Der Festvortrag von Prof. Christian Killiches, Präsident der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg und Vorsitzender des Lenkungsausschusses Geobasis, schloss sich hier an. Er referierte unter dem Titel „Gemeinsam stark - Länderkooperationen neu denken“ zu den Herausforderungen und Chancen des Föderalismus. „Geoinformationen leisten einen elementaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb ist es von fundamentaler Bedeutung, das Bund und Länder erfolgreich zusammenarbeiten.“

In seinem Schlusswort betonte auch Kutterer die stets gute Zusammenarbeit mit den anwesenden Vertretern der Behörden, Institutionen und Einrichtungen und bedankte sich für sieben erfolgreiche Jahre in seiner Funktion als Präsident im BKG, in denen nationale und internationale Kooperationen einen hohen Stellenwert einnahmen.

Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):
Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (www.geodatenzentrum.de) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkg.bund.de.

 

Pressekontakt:

Dr. Anja Niederhöfer, 069 6333 230, presse@bkg.bund.de


Ankündigung und Einladung zur Mitwirkung

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.

und

das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

veranstalten

am 15. Februar 2019 ganztags

im Wissenschaftspark „Albert Einstein“, Potsdam, Telegraphenberg

ein wissenschaftliches Kolloquium

zum Thema

 „Ein und ein halbes Jahrhundert internationale Zusammenarbeit der Geodäten und Geophysiker“.

Mitveranstalter sind das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin und der Landesverein Berlin-Brandenburg des DVW.

Die gemeinsame Veranstaltung ist eine akademische Wortmeldung zum 100. Jahrestag der Gründung der International Union of Geodesy and Geophysics (IUGG, am 28.07.1919 in Brüssel), wobei die International Association of Geodesy (IAG) neu organisiert wurde, die 1862 in Berlin auf Initiative des preußischen Generals Johann Jakob Baeyer als „Mitteleuropäische Gradmessung“ gegründet worden war. Sie findet anlässlich des 85. Geburtstages von Prof. em. (TU Graz) Dr. Helmut Moritz, Mitglied der Leibniz-Sozietät, statt, der von 1991 bis 1995 Präsident der IUGG war, zuvor schon Präsident der IAG und seitdem deren Ehrenpräsident ist. Der immer noch anhaltende stürmische Aufschwung der wissenschaftlichen Geodäsie begann in den 1960er Jahren mit der Nutzung der künstlichen Erdsatelliten.

Eng verbunden mit dem Kolloquium am 15.02.2019 ist die öffentliche wissenschaftliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät am 14.02.2019, ab 13.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Tiergarten in Berlin-Moabit, in deren Mittelpunkt der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Müller, Universität Hannover, zum Thema „Erdbeobachtung mit Quanten und Relativität“ steht.

Im Anschluss an diese Sitzung am 14.02.2019 ist in einem nahegelegenen Restaurant ein gemeinsames Abendessen der Freunde und Gratulanten von Helmut Moritz geplant.

Es ist vorgesehen, die Vorträge und weitere zum Thema eingereichte Beiträge in der Online-Zeitschrift der Leibniz-Sozietät zu veröffentlichen.

Kontakt:

Prof. Dr. Heinz Kautzleben, MLS, kautzleben(at)t-online.de

Prof. Dr. Harald Schuh, MLS, Direktor Department 1 „Geodäsie“ am GFZ, schuh(at)gfz-potsdam.de   


Prof. Thomas Hobiger ist neuer Leiter des Instituts für Navigation

"Neben Fragen der klassischen Navigation, der Theorie und der mathematischen Herangehensweise sowie dem Querschnittsgebiet autonomes Fahren möchte Hobiger auch die Navigation von Kleinsatelliten erforschen. Stuttgart sei dafür ein gutes Pflaster, sagt der gebürtige Österreicher, der zehn Jahre in Japan und zuletzt vier Jahre an der Chalmers University of Technology in Schweden geforscht hat. „Es gibt hier in Stuttgart über die Geodäsie hinaus eine starke Luft- und Raumfahrt, und auch das industrielle Umfeld passt.“ (www.beschaeftigte.uni-stuttgart.de/uni-aktuell/meldungen/prof.-hobiger/index.html)

Call for Abstracts for the 4th Joint International Symposium on Deformation Monitoring (JISDM), Athens, Greece from 15 to 17 May, 2019

We are delighted to announce the Call for Abstracts for the 4th Joint International Symposium on Deformation Monitoring (JISDM), which will be held in AthensGreece from 15 to 17 May, 2019.

 

JISDM carries the 40 year tradition of the FIG and IAG joint symposia in the field of deformation monitoring and more recently the active sponsorship of ISPRS. The symposium aims to connect research in deformation measurement / techniques, analysis and interpretation with advanced practice. Bringing together leading experts from the academia, the industry and representatives from public authorities along with promising young scientists, the symposium is an excellent forum for scientific discussion and interaction.

 

Consult the Main Topics of the Symposium and submit your abstract until16 September, 2018.

 

On behalf of the Organizing Committee it is our great pleasure to welcome you at the 4th JISDM in Athens, 15-17 May, 2019.

 

Prof. Vassilis Gikas

School of Rural and Surveying Engineering

National Technical University of Athens

 

Wissenschaftspreis Geodäsie 2018 an Dr.-Ing. Christoph Holst

DGK vergibt diesjährigen DGK-Preis an Dr.-Ing. Christoph Holst für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet „Approximation und Verformung von Oberflächen“

Der Ausschuss Geodäsie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (DGK) vergibt den diesjährigen Wissenschaftspreis Geodäsie (DGK-Preis 2018) an Herrn Dr.-Ing. Christoph Holst von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die DGK würdigt mit dem Preis die national und international sehr anerkannten Leistungen von Dr. Holst auf dem Gebiet „Approximation und Verformung von Oberflächen“. Als Leiter der Arbeitsgruppe „Laserscanning und Oberflächenanalyse“ hat er eine äußerst beeindruckende Breite von Methoden und messtechnischen Ansätzen zur Erfassung von Oberflächenverformungen und deren Approximation entwickelt und erfolgreich angewendet. Das Spektrum reicht von großräumigen Bodenbewegungen mittels Nivellement über die Verformungen von Radioteleskopen bis hin zu Veränderungen von Pflanzenoberflächen durch Laserscanning. Seine Arbeiten haben zu einem signifikanten wissenschaftlichen Fortschritt in der Ingenieurgeodäsie beigetragen.

Der mit 2000,- € dotierte DGK-Preis wird im Rahmen der diesjährigen INTERGEO vom 16.-18.10.2018 in Frankfurt überreicht, der weltweit bedeutendsten Messe für Geodäsie und Geoinformation.

Dr. Holst hat von 2005 bis 2010 Geodäsie und Geoinformation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studiert und wurde 2015 mit der Arbeit „Analyse der Konfiguration bei der Approximation ungleichmäßig abgetasteter Oberflächen auf Basis von Nivellements und terrestrischen Laserscans“ mit Auszeichnung promoviert.  Nach der Promotion hat er sich methodisch auf das terrestrische Laserscanning (TLS) konzentriert. Neben innovativen Anwendungen hinsichtlich der Form- und Verformungsbestimmung von Nutzpflanzen hat er sich beachtliche internationale Reputation durch seine Forschungen zur Kalibrierung des TLS erworben.

Methodisch hat Herr Holst wesentliche Beiträge zur TLS-basierten Deformationsanalyse von Oberflächen geleistet, eines der derzeit wissenschaftlich bedeutendsten Themen der Ingenieurgeodäsie. Seine Arbeiten zu den vielfältigen gekoppelten wissenschaftlichen Fragestellungen mit neuen integrierten Ansätzen hinsichtlich Modell- und Messunsicherheiten haben die Ingenieurgeodäsie wesentlich vorangebracht. Er erschließt mit seinen methodischen Arbeiten zahlreiche neue Anwendungen auf unterschiedlichen Skalenebenen z.B. in den Bereichen Pflanzenbau und Industrieanlagen.

Aufgrund seiner bisherigen Leistungen in der Forschung erhielt Christoph Holst 2017 im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der Universität Bonn „Argelander Program for Early-Career Researchers – Reaching for the Stars“ einen Argelander Grant „Starter Kit Postdoc“ zur Förderung talentierter und hochqualifizierter Postdoktoranden.

Der Wissenschaftspreis Geodäsie (DGK-Preis) wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen und wendet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit bereits ausgeprägtem internationalen Profil. Als Grundlage für die Beurteilung der Preiswürdigkeit dient die wissenschaftliche Gesamtleistung einschließlich der nach der Promotion veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen. Die DGK vergibt den mit 2.000,- € dotierten Preis in einem Turnus von zwei Jahren.

München, 20.7.2018

gez. Prof. Dr.-Ing. habil. Theo Kötter (Vorsitzender der DGK)

Christoph Reigber erhält die COSPAR William Nordberg Medaille

Das International Committee on Space Research (COSPAR), globaler Dachverband für Aktivitäten der weltraumbezogenen Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung mit Raumsonden, Raketen und Ballonsonden, verleiht die William-Nordberg-Medaille des Jahres 2018 an Professor Christoph Reigber. Mit dieser Auszeichnung, benannt nach dem österreichisch-amerikanischen Physiker und Pionier der ersten NASA Wetter- und Fernerkundungssatelliten, würdigt COSPAR alle zwei Jahre einen Wissenschaftler, der sich besonders um die Anwendung der Weltraumforschung verdient gemacht hat.

Christoph Reigber, ehemaliger Direktor am Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut DGFI in München und vormaliger Direktor des Departments „Geodäsie und Fernerkundung“ am Deutschen Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam , sowie emeritierter Professor der Universität Potsdam, hat während seiner aktiven Dienstzeit in München und Potsdam maßgeblich an der Entwicklung, Nutzung und internationalen Koordination von Satellitenverfahren für die Geodäsie und Geodynamik mitgewirkt. Er war u.a. über viele Jahre Präsident der COSPAR/IAG Kommission CSTG (International Coordination of Space Techniques for Geodesy and Geodynamics), sowie Vorsitzender der Führungsgremien des International Earth Rotation and Reference Systems Service (IERS) und des International Global Navigation Satellite Systems Service (IGS) der International Association of Geodesy (IAG).

Die Überreichung des Preises erfolgt im Rahmen der Eröffnungsfeier zur 42. wissenschaftlichen Versammlung von COSPAR am 15. Juli 2018 in Pasadena, Kalifornien.

komplette Pressemitteilung

BKG-Jahrestagung 2018: Geoinformationen in der Welt von morgen

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat am 29. Mai unter dem Motto „Digitalisieren – Vernetzen – Handeln: Geoinformationen in der Welt von morgen“ seine diesjährige Jahrestagung in Frankfurt am Main durchgeführt.

Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme beleuchtete und diskutierte das BKG die Relevanz von Geodaten im Kontext der Digitalisierung mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

Für die digitale Gesellschaft sind Geoinformationen – Informationen mit Raumbezug – ein entscheidender Faktor. Sie sind die Grundlage für strategisches Planen, fundiertes Entscheiden und politisches Handeln und stellen eine elementare Voraussetzung für anstehende Innovationsprozesse in der Wirtschaft, der Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung dar.

Zum Veranstaltungsauftakt begrüßte BKG-Präsident Prof. Hansjörg Kutterer die geladenen Gäste: „Geoinformationen in der Welt von morgen sind durchgängig digital. Sie erschließen unterschiedlichste Themen und ermöglichen neuartige Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle. Nutzungshindernisse wie komplizierte Lizenzsysteme sind beseitigt.“ Anschließend verlas Dr. Michael Frehse, Leiter der Abteilung Heimat im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), sein Grußwort und stellte dabei essentielle Fragen, die es gilt, vor dem Hintergrund der Digitalisierung neu zu beantworten: „Wie können Informationen gewonnen, effektiv gesammelt und analysiert werden? Wie kann es gelingen, die wertvollen Informationen effizient für uns nutzbar zu machen? Wie sind die Informationen zu schützen?“

Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC) in Darmstadt, präsentierte „Highlights und Herausforderungen des ESA-Satellitenbetriebs“. Auf „Wetterdaten als bedeutsame Geodaten im Kontext des digitalen Wandels“ ging Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), ein. Mit Blick auf die stetig wachsenden Datenmengen und digitalen Prozesse betonte er: „Statt Daten zum Nutzer zu bringen, müssen wir den Nutzer zu den Daten bringen.“ Zu „Geodaten und Digitalisierung – Zwei wichtige Treiber in der Versicherungswirtschaft“ führte Andreas Siebert, Leiter „Geospatial Solutions“ der Versicherungsgesellschaft Munich RE, aus.

Den Abschluss bildeten eine Diskussionsrunde zwischen den Rednern und dem Auditorium sowie weitere intensive Gespräche während der BKG-Begleitausstellung.

Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):
Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (www.geodatenzentrum.de) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkg.bund.de.

 

Pressekontakt:

Dr. Anja Niederhöfer

Telefon: 069 6333 230

Fax: 069 6333 235

E-Mail: presse(at)bkg.bund.de

BKG engagiert sich am Tag der Geodäsie 2018

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) beteiligt sich erneut aktiv am bundesweiten Tag der Geodäsie, diesmal unter dem Motto: „Galileo – ein Vermessungssystem revolutioniert den Alltag“. Der zentrale Geodienstleister des Bundes informiert am Samstag, 9. Juni, von 12 Uhr bis 17 Uhr, auf dem Paulsplatz in Frankfurt am Main über seine Aufgaben und Projekte sowie die Aktivitäten im Bereich Galileo und beantwortet alle Fragen rund um das Berufsfeld Geodäsie.

Aus der heutigen Welt sind sie nicht mehr wegzudenken und im Alltag unverzichtbar: Geodaten – Daten mit Raumbezug. Koordinaten sagen uns, wo wir sind und wohin wir gehen. Was früher Karte, Kompass und ein ausgeprägtes Orientierungsvermögen erfordert hat, ist in der digitalen Welt für jedermann einfach zugänglich. Verschiedene Applikationen für Smartphones und Tablets veranschaulichen diesen Wandel in der Welt der Geodaten auf eindrucksvolle Weise. In zahlreichen Alltagssituationen kommt die Geodäsie zum Einsatz – aber was ist eigentlich Geodäsie und was hat das Vermessungswesen als Berufsfeld zu bieten?

Diese und weitere Fragen können interessierte Schüler, Schulabgänger, Berufseinsteiger und Bürger am Tag der Geodäsie den Experten vor Ort stellen. Die Veranstaltung dient dazu, die breite Öffentlichkeit über Aufgaben und Berufsfelder der Studiengänge Geodäsie und Geoinformation in Deutschland zu informieren und insbesondere das Interesse von Schülerinnen und Schülern an den Themen zu wecken. Dabei ist es das gemeinsame Ziel aller Beteiligten, Studienanfänger für den akademischen Berufsnachwuchs zu gewinnen. Die Einsatzmöglichkeiten der bereits heute stark nachgefragten Absolventen sind vielfältig und attraktiv.

Den bundesweiten Tag der Geodäsie planen die Universitäts- und Hochschulstandorte mit den Studiengängen Geodäsie und Geoinformation in Deutschland, die bundesweit im Ausschuss Geodäsie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (DGK) bzw. im Fachbereichstag Geoinformation, Vermessung und Kartographie organisiert sind. In diesem Jahr kooperiert das BKGmit der Frankfurt University of Applied Sciences. Offizieller Veranstalter ist der DVW e.V.(Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement).

Pressekontakt:

Frau Dr. Anja Niederhöfer"

Professoren mit Praxiserfahrung vermisst – Technikwissenschaften brauchen neue Berufungskriterien

"Technikwissenschaftliche Fächer brauchen eigene, adäquate Qualitätskriterien für die Bewertung von Forschungsleistungen und die Berufung von Professorinnen und Professoren. acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften formuliert in einem heute veröffentlichten Positionspapier zehn Qualitätskriterien, die in einem breiten Meinungsbildungsprozess entstanden sind. Insbesondere sollen konkrete Entwicklungen und die Zusammenwirkung im Innovationssystem ebenso stark gewichtet werden wie Publikationslisten. In einer zweiten acatech POSITION fordert die Akademie mehr Berufungen von praxiserfahrenen Professorinnen und Professoren in den Technikwissenschaften." (acatech Presseinformation 26.4.2018)

Ausschreibung des Akademiepreises der Karl Thiemig-Stiftung

Der Akademiepreis der Karl Thiemig-Stiftung dient der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der BAdW. 

Die Einreichungsfrist für Nominierungen ist der 15. Juni 2018. Bitte verwenden Sie das beigefügte Formblatt für Ihren Vorschlag.

Abschluss des europäischen Horizons 2020 Projektes “European Gravity Field Service for Improved Emergency Management (EGSIEM)

Anfang 2018 wurde das europäische Horizons 2020 Projekt "European Gravity Field Service for Improved Emergency Management (EGSIEM)" abgeschlossen. Das Projekt hat die Grundlagen erarbeitet, um die zeitvariablen Schwerefeldlösungen der beteiligten Analysezentren in einer gewichteten Kombination zusammenzuführen und in nutzerfreundlichen Formaten zeitnah zur Verfügung zu stellen (http://www.egsiem.eu für nähere Informationen zu dem Projekt).

Die Aktivitäten sollen nun im Rahmen einer Working Group "International Combination Service for Time-variable Gravity Field Solutions (COST-G)" der Internationalen Association of Geodesy (IAG) nachhaltig fortgeführt werden. (J. Flury)

Markus Rothacher erhält die Vening Meinesz Medalie 2018

Markus Rothacher (Korrespondierendes Mitglied der DGK) erhielt während der EGU Konferenz die 2018 Vening Meinesz Medalie. Er erhält diese Auszeichnung für die Verbesserung des Verständnisses des Erdsystems durch seine bahnbrechende Arbeit, die Geometrie, Rotation und Gravitation mit geodätischen Weltraumbeobachtungen verband.

Zur EGU Pressemitteilung

19. Mai 2018 Start GRACE-FO

Am 19. Mai startet die GRACE-FO Mission. Weiteres können Sie hier erfahren: Launch of Grace Follow-On in Vandenberg/California.

Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Reinhard Dietrich (ehem. DGK-Vorsitzender)

Die Universidad Nacional de La Plata (UNLP), Argentinien, hat Seniorprofessor Reinhard Dietrich mit der Ehrendoktorwürde geehrt. Der Präsident der UNLP, Prof. Raul Perdomo, überreichte die Urkunde am 02. November 2017 in La Plata.

Seniorprofessor Reinhard Dietrich war bis September 2012 Professor für Theoretische und Physikalische Geodäsie an der TU Dresden. Prof. Raul Perdomo würdigte in der Laudatio seine Verdienste beim Ausbau der akademischen Beziehungen zwischen der UNLP und der TU Dresden. Er betonte, dass der "akademische Austausch zwischen beiden Institutionen seit 2002 bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der geodätischen Forschung ermöglicht hat". Als Beispiele nannte er die präzise Bestimmung von Krustendeformationen im südlichen Patagonien (Provinzen Tierra del Fuego (Feuerland) und Santa Cruz) sowie die Koordination geodätischer Forschung in der Antarktis.

(aus Pressemitteilung Horwath, M. u.a.)

16.05.2018, 22.00: Prof. Magel in der Fernsehreihe des BFS Dokthemen zum Thema Flächenfrass

Diese Sendung beinhaltet ein Interview mit Prof. Magel sowie seine Anhörung als Sachverständiger des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz des Bayerischen Landtags. Das Thema dieser Anhörung war "Wirksame Instrumente zur Reduzierung des Flächenverbrauchs in Bayern".

Zum ähnlichen Thema, hier eine Aufzeichnung für Radio Bayern 2 von 2017: br.de/s/2p0bNoa

Harald Schuh zum Mitglied der acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften berufen

"Harald Schuh, Direktor des Departments Geodäsie, ist jetzt auch Mitglied von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Er und 25 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden auf der Mitgliederversammlung am 17. Oktober 2017 gewählt und haben ihre Wahl nun angenommen. Die Wahl ist zugleich eine Auszeichnung ihrer wissenschaftlichen Leistung und ein ehrenamtliches Mandat: Die von Bund und Ländern geförderte Akademie berät Politik und Gesellschaft in technologiebezogenen Fragen." (GFZ 2017)

BKG setzt INSPIRE-Initiative um (Klick für Pressemitteilung)

Mit dem 23. November 2017 hat INSPIRE, die Initiative der Europäischen Kommission zur Schaffung einer europäischen Geodateninfrastruktur, einen wichtigen Meilenstein erreicht. Seit diesem Stichtag sind alle Mitgliedsstaaten verpflichtet, ihre Geodaten der Themen von INSPIRE-Annex I konform und interoperabel zur Verfügung zu stellen. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat diese gesetzliche Vorgabe erfüllt und fristgerecht für die eigenen Geodatenprodukte umgesetzt.


Feierliche Einweihung der Onsala Zwillingsteleskope

Am 18. Mai 2017 wurden die neuen Onsala Zwillingsteleskope (Onsala Twin Telescopes, OTT) am Onsala Space Observatory (OSO) an der Schwedischen Westküste feierlich eingeweiht. Über 200 nationale und internationale Gäste nahmen bei strahlendem Sonnenschein und einer frischen Meeresbrise an den Feierlichkeiten teil.

Die beiden neuen Teleskope folgen dem Konzept der nächsten Generation VLBI für Geodäsie und Astrometrie, auch VGOS (VLBI Global Observing System) genannt. Sie haben Hauptreflektoren mit einem Durchmesser von 13.2 m, können mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 12°/s in Azimuth und 6°/s in Elevation verfahren werden.

zur Pressemitteilung


Geodäsie an einem neuen Universitätsstandort in Deutschland

Herr Priv. Doz. Dr. techn. Alexander Reiterer ist mit 1.4.2017 auf die W3 Professur „Monitoring von Großstrukturen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen worden. Damit ist die Geodäsie an einem neuen Universitätsstandort in Deutschland vertreten.

zur Pressemitteilung


TU München: Erasmus Mundus Förderung der EU für den Masterstudiengang "Cartography"

Die erneute Bewerbung der TU München für eine Erasmus Mundus Förderung der EU für den Masterstudiengang "Cartography" war erfolgreich. „Insgesamt wurden aus den 116 förderungswürdigen Bewerbungen, die bei der EU im Februar eingegangen sind, 38 für die Finanzierung ausgewählt und 4 auf eine Reserveliste gesetzt. Der Studiengang Cartography ist der einzige ausgewählte Studiengang, der in Deutschland koordiniert wird. Der Höchstbetrag der uns zur Verfügung stehenden Finanzierung beträgt 2.111.840 EUR, was 48 Erasmus Mundus Joint Master Degree Stipendien entspricht (12 EU + 36 non-EU). Der Studiengang wird wie in der bestehenden Form weitergeführt, als Kooperationsstudiengang der TU München mit der TU Wien, TU Dresden und der Universität Twente.“ (Meng 2017)


Zwei neue Leitfäden von Runder Tisch GIS e.V.

Gleich zwei neue Leitfäden des Runden Tisch GIS befinden sich aktuell in der Vorbereitung und werden noch in diesem Jahr erscheinen. Den Anfang macht im Juli anlässlich des Mobilen GIS-Forums eine komplett überarbeitete und ergänzte Version 3.0 des Leitfadens Mobile GIS. Zur Intergeo im September 2017 wird danach der gemeinsam mit dem DVW entwickelte Leitfaden „Geodäsie und BIM“ die Rolle von Geodaten und Geodäten beim Building Information Modeling (BIM) beleuchten.

Mehr Info: https://rundertischgis.de/aktuelles/newsletter/344-newsletter-2-2017.html


Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde

Die GeoUnion mit Vertretern des Fachinformationsdienstes Geowissenschaften der festen Erde (FID GEO) hat am 6. Februar die weitere Zusammenarbeit vereinbart . Die GeoUnion unterstützt die Aktivitäten des FID GEOs, der Beratung und Services zu den Themen "Elektronisches Publizieren", "Digitalisieren" sowie "Publikation von Forschungsdaten" für die geowissenschaftliche Community in Deutschland anbietet. Diese Angebote können die Sichtbarkeit unserer jeweiligen fachgesellschaftlichen Aktivitäten im digitalen Bereich deutlich steigern und zugleich unseren Mitgliedern sinnvolle und moderne Services für Ihre wissenschaftliche Arbeit bieten. Deshalb möchten wir Sie bitten, die Angebote in Ihren Gesellschaften in geeigneter Form zu bewerben, z.B. auf ihren Webseiten (News, Verlinkung) oder durch Nutzung interner Kommunikationskanäle zu den Mitgliedern. Nehmen Sie gern auch direkt Kontakt mit dem FID GEO auf, um gemeinsam über Maßnahmen zu sprechen, z.B. eine Einladung zu einer Gesellschafts-Veranstaltung, auf der der FID GEO seine Angebote vorstellt. Über die E-Mail Adresse info(at)fid-geo.de oder das Kontaktformular www.fidgeo.de/kontakt/ erreichen Sie den Projektkoordinator Norbert Pfurr an der SUB Göttingen sowie den Projektmitarbeiter Andreas Hübner am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam. Der Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt. Mehr Informationen auf den Webseiten: www.fidgeo.de.


Maius-Experiment

Das im Januar 2017 auf einer Sounding-Rakete in Kiruna durchgeführte Maius-Experiment (DLR-Förderung) ist ein wesentlicher Fortschritt der Quanteninertialsensorik für den Weltraum. (J. Flury, aus dem Hannoveraner SFB 1128 "Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren (geo-Q))


GRACE Follow On Mock Data Challenge

Die ersten Runden der internationalen "GRACE Follow On Mock Data Challenge" sind angelaufen: http://geoq.uni-hannover.de/mock  (J. Flury, aus dem Hannoveraner SFB 1128 "Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren (geo-Q))


Instandsetzung des historischen Helmert-Turmes

Eine Info-veranstaltung und Spendenaufruf fanden in Potsdam statt zur Instandsetzung des historischen Helmert-Turmes auf dem Telegrafenberg.  http://archiv.denkmalschutz.de/denkmale/aktuelle-projekte/helmertturm.html